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Montag, 18. Dezember 2017
   
 

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Altersvorsorge: Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Jede dritte Frau in Deutschland kümmert sich nicht um eine eigene private Altersvorsorge. Dies geht aus einer aktuellen, repräsentativen Umfrage im Auftrag der R+V Versicherung hervor. Demnach zahlen 30 Prozent der 18- bis 65-jährigen Frauen keinen einzigen Cent in eine eigene Altersvorsorge ein. Das sind deutlich mehr als bei der letzten Umfrage Anfang 2009: Damals hatten rund 21 Prozent der Frauen angegeben, nicht privat fürs Alter vorzusorgen.

Hingegen bleibt der Plan, es sich im Alter gut gehen zu lassen, unverändert hoch. Vier von fünf Frauen wollen im Alter genauso gut oder sogar besser leben als bisher – so viele wie vor vier Jahren. Fast unverändert zu 2009 bleibt auch die Gruppe der Frauen, die sich auf Einschränkungen einstellt: rund 16 Prozent (2009: 15 Prozent). „Zwischen Wunsch und Wirklichkeit klafft bei den Frauen eine immer größere Lücke“, sagt Daniela Steinle, Vorsorgeexpertin der R+V Versicherung.

Doch welche Faktoren führen dazu, dass Frauen nichts in eine private Altersvorsorge ein-zahlen? Wenig überraschend ist das Lebensalter – vor allem jüngere Frauen zwischen 18 und 29 Jahren haben laut der Untersuchung hier deutlichen Nachholbedarf. Aber auch Singles, Frauen mit einem Haushaltseinkommen von unter 1.500 Euro netto und nicht berufstätige Frauen kümmern sich überdurchschnittlich häufig nicht um die eigene private Altersvorsorge.

Vorsorge schon mit kleinen eigenen Beiträgen möglich


„Dabei kann jede Frau – unabhängig davon, ob sie berufstätig ist oder nicht – schon mit kleinen Beiträgen selbst fürs Alter vorsorgen“, sagt R+V-Vorsorgeexpertin Daniela Steinle. So ist der Abschluss eines staatlich geförderten Riester-Vertrags bereits mit einem Eigenanteil von jährlich 60 Euro möglich. „Das sind gerade einmal fünf Euro pro Monat“, meint Steinle. Der Staat gibt dafür pro Vertrag einen jährlichen Zuschuss von 154 Euro, Mütter erhalten für jedes Kind außerdem zwischen 185 und 300 Euro pro Jahr.

Diese und weitere Informationen zum Thema Frauen und Zukunftsvorsorge – auch zur Pflege-Absicherung – gibt es in der Broschüre „Wie Frauen ihre Zukunft sichern“ unter www.freiraum-fuers-leben.de.

 


Veröffentlicht am: 20.03.2015

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